Auf Spuren d. Schieferbergbaus

schieferbergbauDie Streckenwanderung führt von Sonneberg nach Steinach in das Thüringer Schiefergebirge. Die Tour thematisiert die Geschichte des Schieferbergbaus und erschließt ehemalige Wetzsteinbrüche und Griffelschieferbrüche. Sie kann ohne weiteres als Tagestour geplant werden.


Schwierigkeitsgrad s3 mittel/schwer Höhenmeter hoehenunterschied 680 hm
Länge laenge 20 km Wanderzeit wanderzeit ca. 6,5 h
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Auf den Spuren des Schieferbergbaus Hoehenprofil

Impressionen

Altes RathausKleiner MarktHohe StraßeBergwiese NeufangPhilosophenwegWetzsteinbruchRoethenquelleHaemmerer EbeneSchieferstaebchenWegweiserSteinach BlickOrientierungstafel Pathelsbruch

Ausführliche Beschreibung

Die Tour startet in der Sonneberger Altstadt, wo diverse Häuser die ortstypische Schieferverkleidung aufweisen. Es geht zunächst aufwärts bis in den Röthengrund. An der nächsten Wegekreuzung biegen Sie rechts in den Philosophenweg ein, wo Sie bald erste kleine Steinbrüche am Stadtberg erreichen. Seit dem 15. Jahrhundert wurde hier Grauwacke für die Wetzsteinfertigung abgebaut. Die Brüche sind bis Mitte des 19. Jahrhundert betrieben worden und waren lange Zeit bedeutende stadtnahe Abbaustellen.

 

Die Wandertour setzt sich über den Stadtberg und die Höhen Sonneberg-Neufangs fort. Am Neufanger Parkplatz lohnt ein Abstecher in östliche Richtung, wo sich der kleine Königsee befindet. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde hier ebenfalls Grauwacke abgebaut.

 

Zurück am Parkplatz folgen Sie der Hohen Straße – alte Heer- und Handelsstraße zwischen Nürnberg und Leipzig - bis zur Wiefelsburg, dort biegen Sie links in den Röthengrund ab. Hier treten Schieferbrüche und -halden in Erscheinung. Vom 17. bis ins 19. Jahrhundert wurde hautsächlich Material für Dachschiefer und die lokale Wetzsteinindustrie abgebaut. Im Röthengrund weiter aufwärts erreichen Sie bald die Röthenquelle.

 

Die Wanderung setzt sich über die Hämmerer Ebene fort und führt über den Fellberg (842 m). Hier treffen Sie auf den historisch-geologischen Steinacher Lehrpfad, der Sie in seinem weiteren Verlauf durch die bekannten Griffelschieferbrüche, über die Milonsruh, den Pathelsbruch und den ehemaligen Bremsberg abwärts in den Ort leitet. Vom Mittelalter bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts wurden in Steinach neben Schreibtafeln aus Tonschiefer besonders Schreibgriffel hergestellt. Vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in den 1960er Jahren hatte Steinach sogar das Weltmonopol. Die Wanderung lässt sich im Deutschen Schiefermuseum in Steinach beenden, wo die über 400-jährige Geschichte der Griffelproduktion informativ dargestellt wird.

Sehen & Erleben: Wetzsteinbrüche der lokalen Steinindustrie in Sonneberg, Fellberger Griffelschieferbrüche in Steinach, historisch-geologischer Lehrpfad in Steinach, Deutsches Schiefermuseum.


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